Blick für Details: Helfer für Metallbearbeitung (m/w/d)

In fast jedem Herstellungsunternehmen, ob für Aufzüge, Schrauben oder Flugzeugteile, steht die Verarbeitung von Metall ganz weit vorne. Doch oft bleibt den Mechatronikern, Industriemechanikern und vielen anderen Fachkräften gar nicht die Zeit, sich um alles selbst zu kümmern. Und auch die Maschinen, die viele der Produktionshallen füllen, können nicht zu hundert Prozent sicher stellen, dass fertige Teile und Produkte genauso aussehen, wie sie sollen.

Dafür stehen Sie als Helfer oder Helferin für Metallbearbeitung bzw. Produktionshelfer bereit und kümmern sich meist um ganz bestimmte Arbeitsschritte, für die Sie mit der Zeit einen ganz genauen Blick entwickeln. Ihnen entgeht kein Fehler, keine Unebenheit, die nicht da sein soll. Und das spielt später auch in der Sicherheit des fertigen Produkts eine wichtige Rolle.

Was muss ein/e Helfer/in für Metallbearbeitung können?

Die Arbeit in der Industrie lässt ihr Herz höher schlagen. Das Brummen der Maschinen, der große Anteil an Handarbeit in Ihrem Berufsalltag und das Miteinander der Kollegen, sind für Sie Faktoren, die dafür sorgen, dass Sie jeden Tag wieder gern zur Arbeit gehen. In Ihren Händen landen Teile, die keine Maschine so gut bearbeitet und vorbereitet bekommt wie Sie, Ihre Aufgaben sind das Fräsen, Entgraten, Drehen und Stanzen.

Dabei spielt Geduld eine große Rolle, denn je nach Einsatzort und Qualifikation darf Ihre Genauigkeit und Motivation auch dann nicht verloren gehen, wenn Sie ein und dieselbe Aufgabe zum hundertsten oder gar tausendsten Mal machen. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Faktor für den Weg eines Stücks Metall zum fertigen Werkstoff oder Maschinenteil. Da muss jeder Handgriff sitzen – und das nicht nur aus Zwecken der Qualitätssicherung, sondern vor allem zu Ihrer eigenen Sicherheit. Nicht selten arbeiten Sie im Betrieb mit schwerem Gerät.

Ihre Aufgabenbereiche als Helfer für Metallbearbeitung:

• Fachgerechte Ausführung von Teilbereichen der Metallverarbeitung, wie fräsen, entgraten, pressen, stanzen, schleifen und drehen
• Bedienung von Maschinen in der Metallbearbeitung
• Sauber- und Ordentlichkeit des Arbeitsplatzes sicherstellen
• Teamkollegen bei ihren Aufgaben unterstützen

Was Ihren Beruf ausmacht, sind vor allem Vielseitigkeit und Flexibilität, denn Ihre genauen Arbeitsschwerpunkte hängen häufig von den Waren und Produkten ab, die Ihr Betrieb (gerade) herstellt. Auch mit persönlichen Stärken können Sie sich hier einbringen und je nach Ihren Fähigkeiten auch neue Aufgaben von Ihren Kollegen zugewiesen bekommen, wenn sie Ihnen Vertrauen entgegenbringen. Im Idealfall haben Sie bereits Erfahrungen mit Metall und wissen, was bei einzelnen Arbeitsschritten zu beachten ist. Eine Ausbildung ist nicht nötig.

Ihre Rolle im Betrieb

Ohne Sie und Ihre Kollegen ginge in der metallverarbeitenden Industrie so gut wie gar nichts, denn Sie übernehmen Aufgaben, für die den Fachkräften schlicht und einfach keine Zeit bleibt. Da auch Maschinen – zumindest nicht ohne Ihre Hilfe – die gewünschte Genauigkeit abliefern können, wenden sich die Facharbeiter Ihres Unternehmens vertrauensvoll an Sie.

Dieses Vertrauen gilt es zu nutzen. Denn: je mehr Sie durch Engagement und Qualität punkten, desto anspruchsvoller werden die Aufgaben, die Sie übernehmen dürfen. Das sorgt für Aufstiegschancen im Betrieb und nach und nach auch eine höhere Qualifikation, mit der Sie Ihre Stärken auch mal in anderen Bereichen mit einbringen können.

Alltag als Helfer/in für Metallbearbeitung

Die Vielfalt Ihrer möglichen Einsatzbereiche als Helfer für Metallbearbeitung zeigen schon die vielen Bezeichnungen, die Firmen für Ihre Aufgabenfelder verwenden. Da gibt es Metallhilfsarbeiter und Produktionshelfer, Dreher- und Stanzerhelfer, Entgrater, Fräser- und Presserhelfer sowie Helfer in der spanenden und in der spanlosen Metallbearbeitung. Die Aufgaben, die Sie letztlich genau erfüllen, bestimmen auch Ihren genauen Arbeitsalltag. Was jedoch sehr oft im Mittelpunkt Ihres Alltags steht, ist körperliche Arbeit, für die Sie eine gewisse Kraft und gute Gesundheit benötigen.

Dadurch ergibt sich ein Arbeitsleben, für das Sie eine gute Portion Flexibilität vertragen. Denn nicht nur was die Arbeitszeiten im Schichtbetrieb angeht, wird Ihnen vermutlich nicht allzu schnell langweilig. Auch Ihre genauen Aufgabenfelder können sich mit der Zeit verändern. Da ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben und niemals aufzuhören dazuzulernen.

Arbeitgeber und Weiterbildung

Mögliche Arbeitgeber für Helfer in der Metallbearbeitung finden sich überall da, wo Metall eine Rolle spielt. Das ist in der Automobilproduktion genauso der Fall, wie beim Hersteller komplexer Industrieanlagen. Das bedeutet, dass Menschen wie Sie so ziemlich überall, in jeder Stadt und in jedem Gewerbegebiet gebraucht und häufig auch gesucht werden – auch ungelernt und ohne vorherige Erfahrungen.

Weiterbilden können Sie sich etwa durch die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer mit Schwerpunkt Kunststoff- und Metalltechnik, wo Sie durch Ihre Erfahrungen bereits punkten können. Von hier aus geht es sogar weiter zum Industriemechaniker wenn Sie sich noch stärker spezialisieren möchten. Je nach Ihrer Motivation haben Sie im Metallbereich viele Aufstiegschancen, die talentierten Mitarbeitern offen stehen.

Tipps für Ihre Bewerbung

Da der Beruf auch Quereinsteigern den Einstieg ermöglicht, stehen in Ihrer Bewerbung als Produktionshelfer/in bzw. Metallhilfsarbeiter/in Qualifikationen und bisherige Erfahrungen eher im Hintergrund. Wichtig sind vor allem Ihre Motivation und Ihre Verlässlichkeit. Haben Sie das Zeug dazu, geduldig an einer Aufgabe zu arbeiten, bis das Ergebnis auch eine detaillierte Prüfung problemlos besteht? Das ist es, was Ihren künftigen Chef am meisten interessiert.

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