Social Media - Alles ist öffentlich!

Im Internet findet man nahezu alles: Und vor allem man findet jede Menge Informationen über Privatpersonen. Studien belegen, dass über die Hälfte aller Personalentscheider im Internet Informationen über Bewerber einholen. Dabei wird der erste Eindruck von der Person durch die obersten Google-Treffer geprägt.

Springt dem potentiellen neuen Chef als erstes ein Bild ins Auge, auf dem der Bewerber/die Bewerberin volltrunken das Partyleben genießt, wird dieser erste Eindruck nicht sehr positiv sein. Auch wenn Facebook, Twitter & Co. inzwischen genauso zum Alltag gehören wie Schlafen und Essen, ist es hilfreich, sich über einige Aspekte Gedanken zu machen. Denn: Was erst mal im Internet veröffentlicht ist, lässt sich nicht mehr endgültig löschen. Es gibt eben keinen Radiergummi für das Internet.

Tipps zum Umgang mit Social Media

Privatsphäre-Einstellungen: Hier kann genau festgelegt werden, wer die geposteten Inhalte sehen darf und wer eben nicht. Idealerweise wählt man die Einstellung, mit der nur „Freunde“ bei Facebook die geteilten Inhalte sehen können. Seien Sie dann auch entsprechend wählerisch bei der Bestätigung von Freundschaftsanfragen oder teilen Sie Ihre Kontakte in Gruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen ein (Familie, Freunde, Bekannte usw.).

Seriöses Titel- und Profilbild: Auch wenn man seine Privatsphäre-Einstellungen angepasst hat – das Profil- und das Titelbild sind weiterhin für jedermann sichtbar. Achten Sie darauf, dass es seriöse Motive sind. Natürlich können Sie eine Aufnahme von sich aus dem letzten Urlaub einstellen. Aber bitte nicht in Bikini oder Badehose mit einem Cocktailglas in der Hand.

Darauf achten, welche Inhalte man teilt oder „re-tweetet“: Es ist gut, sich für unterschiedliche Dinge zu interessieren: Musik, Politik, Kultur. Es ist auch gut, zu unterschiedlichen Themen eine eigene Meinung zu haben. Und selbstverständlich ist es absolut okay, diese auch in Blogs, Foren oder Live Chats (siehe Glossar) zu äußern. Nur achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Äußerungen nicht zu extrem werden oder gar rassistisch, anfeindend oder beleidigend sind. Achten Sie auf die Netiquette (siehe Glossar), d. h. begegnen Sie den anderen Teilnehmern im Internet mit Respekt und verhalten Sie sich angemessen – denn auch diese Einträge können von Personalentscheidern bei der Recherche zu Ihrer Person gefunden werden und tragen zum Gesamteindruck bei.

Weitere Tipps im Umgang mit Social Media finden Sie in unserem PDF, welches Ihnen als Download zur Verfügung steht.

 

 

Exkurs 1: Social Media

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